Neon: Des Lesens wert

Veröffentlicht am 05. Oktober 2009

neonEs ist schon eine zeitlang her, als mir meine Berliner Freundin das „Neon“ mit den Worten in die Hand drückte: „Ich glaube, dass dir das gefallen wird.“ Sie hatte recht! Leider habe ich es mir bislang nicht allzu oft „geleistet“, aber jedes Mal, wenn ich mir dieses Magazin gekauft habe, war ich schwer begeistert!

So auch diesen Monat: Axel Prahl im Interview darüber, „wann und warum ihm die Ohren wegflogen“, ein Nachruf auf den Flashmob, jede Menge unnützes Wissen (zB nicht uninteressant für mich als Quietschkratz-Mama: „Je tiefer Katzen, desto höher die Überlebenschance.“ Warum? -> Neon kaufen! 😉 ), ein Artikel über eine junge Grüne, bei der man sich fragt, was nur aus den 68ern geworden ist, ein Interview mit einem Wal-Retter, ein Artikel über die Liebe auf den ersten Blick, Julia Franck im Interview übers Putzen und Schreiben – weiter bin ich noch nicht gekommen, aber ich freu mich schon!

Was mir außerdem gut gefällt: Die unkonventionelle Ressort-Einteilung, dass ich mich bei manchen Artikeln frage, ob sie wirklich Artikel und nicht vielmehr Nacherzählungen sind, aber egal, denn sie sind meistens trotzdem lesenswert – und dass das Neon einfach immer für Überraschungen gut ist. In diesem Sinne sage ich mit der von mir sehr vermissten Elke Heidenreich: Lesen!

PS: Ein Bobo-Magazin? So what!


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