„Zwei Mal kurz, aber dann wird’s Öha“

Veröffentlicht am 08. Oktober 2012

Die eine ist Lokführerin, die andere Sprengmeisterin. Beide machen anderen Frauen Mut, sich technische Berufe zuzutrauen. Erschienen in: AK Für Sie, Oktober 2012

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Die Lok hat 10.000 PS hat und wiegt allein 86 Tonnen. Am Bahn- steig steht eine kleine Frau und wechselt noch ein paar Worte mit einem Kollegen. Dann klettert Lokführerin Nicola Wieselthaler die Leiter zum Führerstand der „Taurus“ hinauf. Dann der Pfiff und die 41-Jährige setzt den Zug in Richtung Wiener Neustadt in Bewegung.

Technik kann frau lernen

Wieselthaler arbeitet „zu 99,999 Prozent“ mit Männern. Unter den 4129 LokführerIn- nen bei der ÖBB sind nur 62 Frauen. Sie wollte Lokführerin werden, weil sie einen Zeitungsartikel über die Bahn gelesen hat. Dort stand auch: „Frauen gesucht“. „Ich hatte keine technischen Vorkenntnisse. Für mich kam der Strom aus der Steckdose.“ Doch der „Vorsprung“ der Männer in Sa- chen Technik war irgendwann dahin, etwa als es um das Lernen der Vorschriften ging.

„Ab da habe ich mich nicht mehr wie eine Außerirdische gefühlt.“ Ihr Tipp für andere junge Frauen, die sich für Lokomotiven interessieren: „Mut haben! Keine Angst vor der Technik, das kann man lernen. Wenn man es erst mal probiert, versteht man es auch!“

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