Sie fehlt in der politischen Debatte: Heide Schmidt

Veröffentlicht am 29. September 2007

„Das ist Unfug“: Mit diesem Satz wischte Heide Schmidt früher Argumente, die sie für falsch hielt, vom Tisch – und setzte mit Argumenten nach, in denen sie ihre Meinung ausführte. Oft hört man die frühere Lif-Chefin heute nicht mehr zu politischen Themen sprechen. Das ist schade, denn sie erhob immer wieder ihre Stimme der Vernunft, die in der österreichischen politischen Debatte allzu oft fehlt.

Umso mehr freute ich mich, zur Debatte um die Errichtung muslimischer Gebetsräume in Wien und Linz nun ihre Meinung zu lesen. Ach, sie fehlt mir, und zwar wegen ihrer republikanischen Einstellungen, ihrem beharrlichen Eintreten für Menschenrechte, ihren messerscharfen Argumenten, wegen ihrer ruhigen und abwägenden Art, weil sie durchaus auch einmal eingesteht, dass sie ihre Meinung geändert hat und weil sie auch mal sagt, wenn etwas „Unfug“ ist – auch wenn sie inzwischen das Wort „Unsinn“ zu bevorzugen scheint 🙂 .


1 Kommentar zu Sie fehlt in der politischen Debatte: Heide Schmidt

  • […] die längste Zeit fand ich, dass sie in der politischen Debatte in Österreich fast schon schmerzhaft fehlt. Umso mehr freue […]

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