Kontroverse Süßspeise

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Die vergangene Woche war in der Arbeit von einem Thema bestimmt: Einem Eis, das nach der österreichischen Süßspeise “Mohr im Hemd” benannt ist. Heftig wurde über den Begriff Mohr debattiert, zugleich trat FM4 an ZARA mit der Frage heran, welche Bedeutung denn Sprache im Zusammenhang mit Rassismus hat. Hier das Interview, in dem ich dazu Stellung nahm: http://fm4.orf.at/stories/1620900/.

In der Furche

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Schon lang habe ich als Journalistin nichts mehr veröffentlicht, diese Woche war es wieder so weit – und mit ner Premiere gleich auch noch: Meine Reportage aus dem Maroniten-Dorf ist in der “Furche” erschienen. Yippieh! ;-)

Bzw. seufz, denn wenn ich mir die Bilder wieder ansehe, krieg ich Fernweh… Na ja, aber ich brauch nicht lange seufzen, denn morgen geht´s auf zum Weißensee, juche!

Kinder in Berlin

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Spät, aber doch schaff ich´s nun, meinen Berlin-Aufenthalt im Juni aufzuarbeiten. Auf dem Programm: FreundInnen besuche, Berlin sowie eine freie Woche genießen. Berlin scheint es wirklich gut mit mir zu meinen, denn eigentlich hatte ich noch jedes Mal meist wunderbares Wetter, so auch dieses Mal. Während Österreich fast davon geschwemmt wurde, genoss ich in Schöneberg oder an der Mündung des Landwehrkanals die Sonne.

Ebenfalls auf dem Programm: Die Gemäldegalerie und das Pergamon-Museum (beides sehr beeindruckend). Ja, und Kinder-”Bespaßung” (welch nettes Wort :-) ) nicht zu vergessen, hier ein paar Bilder von Klein-Lottchen und -Mathilda:

Motivierende Fackeln

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Zugegeben, als ich von der Idee der Lichterkette hörte, war ich skeptisch. Was wohl großteils auch daran lag, dass so viel, was in den vergangenen Monaten passierte, auf viel zu leisen Widerspruch stieß: Ebensee, Auschwitz, Holocaust-Leugner ins Parlament geladen, FPÖ-Plakate, neues Asylgesetz…

Daher war meine Freude umso größer, als ich dann am Abend der Lichterkette vor dem Parlament ankam und sah, wie viele Menschen hier für Respekt, Zivilcourage und Menschenwürde auf die Straße gingen. Es tat nicht nur gut, sondern war auch motivierend für die Arbeit – denn was uns dort beschäftigte war die vergangenen Monate bisweilen wirklich sehr schwer zu ertragen.

Nicht mehr zu retten?

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Zumindest dann nicht, wenn weiterhin Pauschalisierungen und die Polarisierung zwischen In- und AusländerInnen den Diskurs über Integration prägen. Denn auf diesem Boden können Vorurteile sprießen und gedeihen – und damit die FPÖ und ihre Propaganda. Eine Entgegnung.

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Eine Aneinanderreihung von Vorurteilen und ein völlig verfehlter Zugang zur Integration: Das ist leider der ernüchternde Befund, zu dem man beim Lesen der kürzlich im STANDARD erschienenen Kolumne „Schulkinder, die nicht Deutsch können“ von Hans Rauscher kommen muss.

Ausgehend von einer Gruppe türkischer Kinder in Niederösterreich rollt Rauscher das volle Repertoire an Vorurteilen über die TürkInnen auf und führt alle Probleme auf eine Ursache zurück: Die Sprache. Nur wenn sie Deutsch könnten, so Rauscher, könne man die TürkInnen vor der FPÖ schützen. Zugleich aber bedient er in seiner Kolumne durch Pauschalisierungen Vorurteile, wie sie sonst das Geschäft eben jener Partei sind. … weiterlesen »