Nochmal Altstadt…

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Vom Famagusta-Tor aus ins frühere türkisch-zypriotische Viertel von Nikosia. Leider sind hier viele Häuser, wie leider überall der Altstadt, verfallen. Man kann sich vorstellen, was für ein Schmuckstück die Altstadt von Nikosia einmal gewesen sein muss – und hoffentlich auch wieder einmal wird!

Das Famagusta-Tor:

Die Panagia Chrisaliliotissa…

…und nur einen Katzensprung davon entfernt eine Moschee:

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Frühling auf Cap Greco

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Man kriegt richtig Lust, ins Wasser zu springen – zumal ich dies vor wenigen Monaten noch getan habe. Aber dazu war es dieses Mal eindeutig zu kalt.

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Hübsche Ecken in der Altstadt von Nikosia

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Geschrumpfter Makarios

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Das Wetter an meinem ersten Tag auf Zypern war atemberaubend, wäre da nicht ein kühler Wind gewesen, es wäre richtig heiß gewesen. Also nutzte ich die Gelegenheit für einen Spaziergang durch die Altstadt von Nikosia. Beim Erzbischöflichen Palais gab es gleich was zu sehen: Die übergroße Makarios-Statue ist nicht mehr da. Sie ist im Herbst abgebaut worden, zuvor war sie noch von AktivistInnen mit Farbbeuteln bedacht worden. Hier ein Foto von meinem ersten Zypern-Besuch im Jahr 2003:

Das ist davon übrig geblieben:

So beeindruckend das Riesendum war, ich find´s gut, dass er geschrumpft ist.

Griechisch oder zypriotisch?

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Eines der großen Themen im Zypern-Konflikt ist das Verhältnis der griechischen ZypriotInnen zum griechischen Festland. Es waren nicht zuletzt von Griechenland unterstützte Nationalisten, die im Jahr 1974 gegen die Regierung Zyperns putschten und damit die Teilung in die Wege leiteten. Umso erstaunlicher fand ich es zu hören, dass der 25. März – also der Beginn des griechischen Aufstands gegen die Osmanen – auch in der Republik Zypern ein Feiertag ist. In der Nähe der Lidra Street konnten ich am Dienstag SchülerInnen beobachten, die für die Parade übten.

Nicht schlecht, wie sie ihre Instrumente beherrschten. Dennoch, bei mir blieb ein schales Gefühl und die Frage, warum die Republik Zypern, die sich ja als legitime Regierung aller ZypriotInnen – also auch der türkischen – versteht, diesen Feiertag begeht?

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Skepsis auf Zypern

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Back to Cyprus: Ein halbes Jahr ist vergangen, seitdem ich zum letzten Mal auf Zypern war. Damals war noch alles voll mit Berichten über die gerade erst wieder aufgenommenen Verhandlungen.

Die Stimmung war allerdings schon damals sehr ambivalent. Zwar herrschte die Meinung vor: “Wenn Christofias und Talat es nicht schaffen, wer dann?” Denn die beiden gehören befreundeten Parteien an, in der AKEL, der Partei des griechisch-zypriotischen Präsidenten Demetris Christofias, waren die türkischen ZypriotInnen immer schon vertreten. Dennoch gab es schon damals viele Zweifler.

Dieses Mal herrschte deutlich mehr Skepsis, es scheint, als hätten alle schon genug von all dem. Vor allem aber hängt ein Damoklesschwert über den Verhandlungen: Im Norden wird am 19. April gewählt, im Moment liegt die UBP unter Serdar Denktaş, dem Sohn des früheren “Präsidenten” und Hardliners Rauf Denktaş, in den Umfragen vorn. Wenn diese Partei gewinnt, werden die Verhandlungen wohl deutlich schwieriger.

Und wieder futsch…

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…bin ich, und zwar auf Zypern – mal wieder. Heut Abend geht´s los, ich freu mich ;-)

Blubberblubber

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Habe ich schon mal gesagt, dass ich ein Wassermensch bin? Allerdings ist das eher auf reales Wasser bezogen denn auf das virtuelle Wasser, in dem ich nun doch noch herumtauche. Im Moment komme ich mir vor, als wäre ich im Great Australian Current, so viel wie in den vergangenen Wochen mal wieder zu tun war… Aber nun ist immerhin der größte Brocken erledigt: Der Rassismus Report 08 wurde am Freitag präsentiert und nun kann ich wieder ein bisschen durchatmen.

Er ist schön geworden, finde ich. Das bezieht sich aber leider nur aufs Layout, denn inhaltlich ist er wie immer ein harter Brocken: 101 Berichte über rassistische Vorfälle (von den insgesamt 704 Fällen), das macht wirklich keinen Spaß.

Dafür aber ist der zweite Teil des Report ein wenig positiver: Unter dem Kapitel “Jugend und Diversity” habe ich die Erfahrungen aus den Schulworkshops verarbeitet, die ZARA seit vielen Jahren abhält. Auch hier ist es frustrierend, wenn man liest, wie sehr die Polarisierung zwischen vermeintlichen In- und AusländerInnen auch bei Jugendlichen schon ihre Spuren hinterlassen hat. Sehr motivierend aber sind die Berichte der ZARA-TrainerInnen, wie schnell gerade Jugendliche einen Zugang zu den Themen Diskriminierung, Vorurteile und Zivilcourage finden.

So, genug der Werbung, ich mach mich jetzt auf in den Prater – in die Sonne, juchu! :-)