Grüne aufwachen, bitte!

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Gestern Abend habe ich meinen inneren Widerstand überwunden und mir den Report bzw. das Duell zwischen Grünen-Vizechefin Eva Glawischnig und FP-Chef Heinz-Christian Strache angesehen. Es erstaunt mich ja immer wieder, dass Strache überhaupt überzeugen kann, so platt und vorhersehbar, wie er argumentiert.

Umso mehr aber war ich erstaunt über die eher schwache Performance von Glawischnig. Wo ist nur ihre Leidenschaft geblieben ist, wo ihr Kampfgeist? Hat sie den im Büro des Nationalratspräsidiums irgendwo versteckt? Hallo, Grüne! Könnt Ihr bitte mal von der Alm zurückkommen, wo Ihr Euch zurückgezogen habt? Sonst wird das nämlich nix mit dem Kampf um Platz 3 mit den Freiheitlichen!

Nun war es nicht so ungeschickt von Glawischnig, die Freiheitlichen nicht so leicht aus der Verantwortung für die Schwarz-Blaue Koalition zu entlassen. Aber dass sie Straches Hetze gegen “Ausländer” so überhaupt nichts entgegenzusetzen hatte, ist einfach enttäuschend.

ER ist verurteilt

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Verurteilt! ER, der Hojac Peter vulgo Westenthaler! Unfassbar! Ein Akt politischer Justiz! So kann man mit IHM nicht umgehen! Nur weil ER eine orange Krawatte getragen haben soll! Hat ER nicht, damit das klar ist! Und Parteichef bleibt ER auch. Jetzt erst recht!

Irgendwie ist der BZÖ-Chef fast zu beneiden: Selbst wenn er mal ins Gefängnis kommen sollte, hat er immer jemanden, über den er reden kann ;-)

Going to Cyprus again

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Am Freitag haben sich also die beiden Präsidenten Demetris Christofias und Mehmet Ali Talat verkündet, dass sie Anfang September direkte Gespräche über die Wiedervereinigung Zyperns beginnen werden. Wie es der Zufall so will, habe ich genau für diese Zeit einen Flug nach Zypern gebucht und freue mich nun schon sehr auf diesen Aufenthalt.

Spannend wird vor allem, ob es auch tatsächlich eine Annäherung zwischen beiden Seiten geben wird Grund zur Skepsis gibt es genug, immerhin gab es auch im Jahr 2004 sehr positive Vorzeichen und auch jetzt noch genügend Hürden… Aber ich hoffe sehr, dass sie die Chance nutzen, denn wie der zypriotische Politikwissenschaftler Joseh S. Joseph im April in einem Interview mit mir meinte, könnte es die letzte Gelegenheit für sie sein. Sollten diese Verhandlungen scheitern, wird wohl endgültig die Teilung kommen.

Gedanken aus die Zeit der Somerfaulheit

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In letzter Zeit kam ich leider nicht viel zum Schreiben bzw. es fehlte mir zwecks Sommerfaulheit an der Motivation. Aber es gibt rückblickend noch ein paar Sachen, die ich gerne noch anbringen möchte, daher hole ich das nun nach. … weiterlesen »

Österreich hat wieder eine klare Stimme für Grund- und Menschenrechte

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Endlich mal eine gute Nachricht in diesem jetzt schon recht seichten Wahlkampf: Heide Schmidt kehrt in die Politik zurück und kandidiert fürs Liberale Forum!

Schon die längste Zeit fand ich, dass sie in der politischen Debatte in Österreich fast schon schmerzhaft fehlt. Umso mehr freue ich mich, dass diese Frau wieder die Diskussionen mit ihren klaren, kritischen und liberalen Positionen bereichern und das Niveau des Wahlkampfs damit wieder heben wird.

Vor allem bin ich froh, dass es wieder eine klare und laute Stimme für Grund- und Menschenrechte gibt.

Nominiert für den CNN Journalist Award

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Noch kann ich es nicht so recht glauben, aber es ist tatsächlich wahr: Ich bin für den CNN Journalist Award in der Kategorie Online nominiert!!!

Und zwar für meine Berichte über den französischen Wahlkampf in Le Blog (Le Blog als pdf-Datei Teil 1, Le Blog als pdf-Datei Teil 2). Ich freu mir grad nen Haxen aus oder zwei oder auch mehr, aber ich hab ja (zum Glück) nur zwei!!! ;-)

Wunderschön und unfassbar schmerzhaft

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Es ist mal wieder Zeit für einen Buchtipp, dieses Mal ein Buch, in dem es um Afghanistan geht bzw. um einen Jungen, der im Afghanistan vor der Sowjet-Invasion aufwächst. Der Drachenläufer von Khaled Hosseini ist ein Buch, das wunderschön und unfassbar schmerzhaft zugleich ist.

Hosseini beschreibt die Schönheiten des Lebens in Kabul und wie nahe sich Liebe und Verrat, Schönheit und Hässlichkeit, Mut und Feigheit mitunter sein können, was Menschen aus Sehnsucht nach Anerkennung in der Lage sind zu tun und wie Leben durch Lügen zerstört werden können. Ein absolut empfehlenswertes Buch!

Menschen als politische Manövriermasse

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Wie soll ich bloß mein Entsetzen in Worte fassen über das, was sich im Moment im österreichischen Wahlkampf so abspielt? Da werden Menschen diffamiert, indem ihnen angebliche Straftaten unterstellt werden, und sie werden unter diesem Vorwand in ein anderes Bundesland abgeschoben. Als das dann doch nicht funktioniert, wird das Ganze halt geheim fortgesetzt. Rechtsstaat? Was kümmert der schon einen Jörg Haider?

Aber als wäre all das nicht genug, haut auch noch die ÖVP auf die xenophobe Pauke: Pauschal stellt Generalsekretär Hannes Missethon sofort einen Zusammenhang zwischen Sicherheits- und Integationspolitik her und wettert gegen Multikulti. Dass seine Kollegin bzw. ihr Vorgänger aus dem Innenministerium verantwortlich ist/war, scheint er im Eifer des Gefechts völlig vergessen zu haben. Spannend auch, dass dieser Vertreter der ÖVP, die in Vorschlägen von SPÖ oder Grünen immer gleich Zentralismus und Dirigismus befürchtet, sich eine “Ausländerquote” für Bezirke vorstellen kann.

Es ist einfach nur beschämend, wie hier Wahlkampf auf dem Rücken von unseren ausländischen MitbürgerInnen gemacht wird! Integration als Wahlkampfthema wäre dabei gar nicht so verkehrt, immerhin ist es eine der größten Herausforderungen für die europäischen Gesellschaften. Aber bitte unter Beachtung von Menschenrechten und unter Wahrung der Menschlichkeit! Empfehlenswert dazu ein Kommentar in der Presse.

Nach Ulm und wieder zruck, horuck

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Übers Wochenende habe ich ne kleine Reise gen Deutschland gemacht, genauer gesagt nach Ulm. Ein Freund aus alten Zeiten – es sind locker 15 Jahre her, seitdem wir gemeinsam im schönen Tirol Snowboarden waren – hatte mir den Mund wässrig gemacht, als er mir von der Ulmer Schwörwoche erzählte.

Dass ich auch gleich losdüsen würde, damit hatte er ganz offensichtlich nicht gerechnet. Aber wir haben es trotz des spontanen Überfalls geschafft, uns auch mal wiederzusehen und nicht nur zu mailen oder zu telefonieren. Schön war´s, Ulm ist echt eine Reise wert, und zwar nicht nur wegen des höchsten Kirchturms der Welt und dem alten Spruch um Ulm herum :-) .

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Spanische Einheit

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Nach dem Erfolg der Spanier habe ich dann einem spanischen Freund per SMS geschrieben, ob er auch brav feiert. Ich hätte schwören können, er hätte bei vergangenen Länderspielen zu den Spaniern gehalten – offensichtlich aber nicht dieses Mal. Denn er meinte nur: “Ich habe nichts zum Feiern, ich bin Katalane.”

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