Intelligent für Schladming

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Gestern gab es eine gute Nachricht für das sportliche Österreich: Die alpine Ski-WM 2013 findet in Schladming statt. Es war schön zu sehen, wie groß die Freude von Hans Grogl vom Organisationskomitee war – und wie gerührt er war. Weniger schön, sondern eher seltsam fand ich die Argumentation von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel: “Der FIS-Vorstand ist ein Gremium mit intelligenten Leuten, die wissen, wie man entscheiden muss.”

So sehr man sich darüber freuen kann, dass die Entscheidung für die Steiermark gefallen ist, so unangebracht finde ich diese Aussage. Denn was sagt er im Umkehrschluss damit: Hätte Schladming nicht gewonnen, wären die Mitglieder des FIS-Vorstandes Deppen? Nicht sonderlich angebracht für den Gewinner eines Wettbewerbs…

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Schwuppdiwupp: Schon vorbei, ist der Mai

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…oder fast. Irgendwie kann ich es gar nicht glauben, dass dieser Monat sich schon dem Ende zuneigt – und beim Blogschreiben war ich fauler als Sid.

Aber es hilft alles nichts, auch nicht, dass ich mir vornehme, es in Zukunft besser zu machen. Denn die Euro steht vor der Tür, ebenso der Sommer – am liebsten würd ich jetzt schon tauschen mit Sid und werde mich vermutlich auch des Öfteren in nasse Fluten stürzen :-) .

Der Nahostkonflikt und seine vielen Facetten

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In den vergangenen Tagen habe ich einige Sendungen gesehen und Berichte gelesen, in denen es um die Geschichte Israels ging, die untrennbar mit dem Konflikt mit den PalästinenserInnen verbunden ist. Am Spannendsten dabei fand ich die Debatte in der Sendung “Ripostes” im französischen Sender TV5, die außergewöhnlich vielseitig war in den Argumenten, die dort zu hören waren.

Erfrischend ausgewogen war auch die Dokumentation “1948 – Jüdischer Traum, arabisches Trauma” von Gabriela Hermer, die am Mittwoch in der ARD ausgestrahlt wurde. Hermer stellt darin die verschiedensten Seiten in einer Form dar, wie ich sie noch selten in Dokumentationen gesehen habe, denn die meisten sind aus meiner Sicht leider relativ einseitig. … weiterlesen »

Beschämend!

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Anders kann ich es nicht ausdrücken, dass sich von den österreichischen PolitikerInnen niemand zu den 60-Jahr-Feiern nach Israel begeben hat. Besonders peinlich finde ich die Begründung von Bundespräsident Heinz Fischer, es gäbe Terminschwierigkeiten. Als wäre der Jahrestag der Gründung Israels ein so überraschender Termin, auf den man sich nicht hätte einrichten können.

Gut, auch aus Deutschland kamen nicht Bundespräsident und Kanzlerin, aber wenigstens fanden Größen wie der frühere Außenminister Joschka Fischer ebenso den Weg nach Israel wie zwei Parlamentarier. Österreichische Abgeordnete? Fehlanzeige!

Es ist beschämend, denn auch wenn es in Österreich gerne anders dargestellt wird, so hat dieses Land sehr wohl einen Teil der Verantwortung für das Dritte Reich sowie für die Shoah zu tragen – mindestens einen Grund also, Israel zu unterstützen und den Jahrestag seiner Gründung mit zu begehen.

Gedanken zu 60 Jahren Israel

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Heute vor 60 Jahren wurde der Staat Israel ausgerufen, endlich hatten Jüdinnen und einen Staat, in dem sie nach Jahrhunderten der Verfolgung, die ihren schrecklichen Höhepunkt in der Shoah gefunden hat, sicher leben konnten. So zumindest war der Plan. Die Realität sah leider anders aus. Die Ausrufung des Staates wurde von Vertreibungen der dort lebenden AraberInnen begleitet und von den arabischen Staaten mit Krieg beantwortete.

Dass es Israel nach wie vor gibt, obwohl er von so vielen ihm feindlich gesinnten Staaten umringt ist, ist Grund zum Feiern. Allerdings werden die Feiern davon überschattet, dass es nach wie vor keinen palästinensischen Staat gibt.

Sehr differenzierte Berichte zum Jahrestag gibt es bei Courrier International: Warum das 60-jährige Bestehen Israels ein Grund zum Feiern ist, aber auch welche Gründe es zum Nachdenken gibt.

Aber so gerne man in anderen Ländern Israel kritisiert, so angebracht ist an einem Tag wie heute Selbstkritik: Weil Jüdinnen und Juden nach wie vor überall auf der Welt Antisemitismus ausgesetzt sind, der in manchen Ländern gar zur Folge hat, dass sie ihres Lebens nicht sicher sind – ja, nicht einmal in ihrem eigenen Land. Weil es genau deshalb nach wie vor einen Grund gibt, dass es einen jüdischen Staat gibt, liefern doch gerade jene, die das Existenzrecht Israels infrage stellen, dafür das wichtigste Argument.

Großartiger Tatort

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Der letzte Frankfurter Tatort und vor allem die Hauptdarstellerin Lisa Hagmeister hatten ja bereits im Vorfeld sehr gute Kritiken bekommen. Umso gespannter war ich, als ich am Sonntag den Fernseher einschaltete. Und ich wurde nicht enttäuscht: Es war ein sehr außergewöhnlicher Krimi, der die triste Realität einer Jungfamilie zeigt, wie sie wohl öfter vorkommt.

Manche Szenen waren buchstäblich unerträglich anzusehen. Vor dem Hintergrund des Falles in Amstetten stellt er auch dar, wie schwierig oftmals die Arbeit der Behörden ist, wenn sie mit Fällen wie diesen zu tun haben. Ein wirklich großartiger Krimi, der eigentlich keiner ist, denn letztlich scheint es gar keinen Mord gegeben zu haben. Auch wenn man es so genau eigentlich am Ende gar nicht weiß.

Na habe die Ehre!

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Heute habe ich den schönen Tag genutzt, um mir mal den neuen Prater anzusehen. In einer Fernseh-Sendung hatte ich bereits erste Bilder gesehen, die mich Böses ahnen ließen. Die Ahnung wurde leider bestätigt, denn ich finde den neu gestalteten Vorplatz des Wurschtelpraters einfach fürchterlich.

Ok, ok, ich sehe ja ein, dass ein gewisses Maß an Kitsch zum Prater passt. Aber hier wurde das Maß so mehr als deutlich überschritten, dass mir echt die Worte fehlen. Daher halte ich mich an die Architekturkritikerin des STANDARD, Ute Woltron:

Was für ein Segen, dass sich die Erneuerungs-Bestrebungen der Wiener Vize-Bürgermeisterin Grete Laska (SPÖ) für den Prater letztlich doch nur auf den Eingangsbereich beim Riesenrad konzentriert haben. Dort türmt sich jetzt eine schaumrollenhafte Kulissen- Architektur zu einem Entree, wie es die Welt wahrlich noch nicht gesehen hat – und eigentlich auch nie sehen wollte.

Gut, dass die Donauinsel von dort aus nicht mehr weit ist, denn dort habe ich mich hingeflüchtet, um mich bei Sonne und der schönen blauen Donau von dem Schock zu erholen ;-) .

Kochkrimi: Klingt netter als es ist

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Leider habe ich es selbst bislang noch nicht nach Istanbul geschafft, aber das wird wohl nicht mehr lange dauern. Als Krimifan nähere ich mich Städten, die mich interessieren, eben über Krimis. Zuletzt habe ich “Mord am Bosporus” von der deutsch-türkischen Autorin Hülya Özkan gelesen. … weiterlesen »

Eine neue Sprache – aber nicht zum Reden…

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Fremde Sprachen zu lernen ist ja meine Leidenschaft. Normalerweise, um mit anderen Menschen kommunizieren zu können. Dieses Mal aber verfolge ich ein anderes Ziel damit: Ich möchte gerne meine eigene Homepage machen. Den Rat von Gerlinde folgend habe ich dabei keinen Kurs gemacht, sondern mir ein Buch besorgt.

Eigentlich bin ich bei sowas ja skeptisch, denn ich bin im Grunde viel zu faul, um mir sowas anzueignen. Aber irgendwie hat es mich erwischt: Seit mehreren Tagen schmökere ich nun schon in diesem Buch und übe mich in HTML und CSS – und es macht mir einen Riesenspaß. Wie sollte es auch anders sein, denn schließlich sieht man hier gleich die ersten Erfolge…

Spannend ist es für mich auch deshalb, weil ich es in meiner Zeit bei derStandard.at, aber eben auch durch meinen Blog immer wieder mit diesen komischen Codes zu tun hatte. Nun zu lernen, was das große Geheimnis dahinter ist, das macht schon großen Spaß. Aber ich klopfe lieber mal auf Holz, denn wer weiß, ob mich der Frühling nicht eher zu anderen Späßen motiviert. So wie jetzt, denn ich hau mich nun in die Sonne :-) .

Internationaler Tag der Pressefreiheit

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Der heutige Internationale Tag der Pressefreiheit ist Anlass, um den vielen, vielen JournalistInnen zu gedenken, die weltweit an ihrer Arbeit gehindert werden, sich bei ihrer Arbeit in große Gefahren begaben und von denen einige mit ihrem Leben zahlten – allein neun waren es nach der Zählung von Reporter ohne Grenzen seit Anfang des Jahres 2008. Immer öfter werden auch Online-JournalistInnen oder BlogerInnen Opfer von Restriktionen, 63 so genannte “Cyber-DissidentInnen” wurden dieses Jahr bereits inhaftiert.

In Österreich sollte der heutige Tag dazu dienen, über die Rolle der Medien in den Fällen Kampusch und Amstetten nachzudenken. Einen großartigen Kommentar dazu hat STANDARD-Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmidt geschrieben, zu dem ich eigentlich nichts mehr ergänzen möchte – außer dass es mich freut, dass sie sich auch kritisch damit auseinandersetzt, welche Rolle die Behörden bei der Veröffentlichung von Informationen gespielt haben.

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