Nicht zu fassen

Noch kein Kommentar »

Natürlich waren auch in meinem Umfeld die dramatischen Nachrichten aus Amstetten Thema Nummer eins. Was dort während der vergangenen 24 Jahre passiert ist, ist einfach nicht zu fassen. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, man kann es kaum begreifen und schon gar nicht kann man die eigenen Gedanken so richtig in Worte fassen.

Was diese Menschen durchgemacht haben, ist schlichtweg unvorstellbar. Ob sich die Opfer davon jemals wieder erholen können, scheint fraglich. Dass niemand was gemerkt hat, ist schwer zu akzeptieren. Die Argumentation des Anwalts des Beschuldigten ist kaum zu ertragen. Ansonsten bleiben Fragen über Fragen.

Carbonara mit Mangold

Noch kein Kommentar »

Ja, ich habe es noch immer, das Kistl vom Biobauernhof Adamah. Das letzte Mal drinnen war Mangold – und ich liebe Mangold! Einfach nur als Beilage ist er superlecker, aber sehr fein ist auch die Mangold-Carbonara, die ich ausprobiert habe. Kann ich nur empfehlen!

Fuck Cordoba! ;-)

2 Kommentare »

Mir geht die Manie, die Österreicher jedes Mal entwickeln, wenn es um Fußball und Deutschland geht, ja so schon mächtig auf die Nerven. Natürlich bemühe ich mich, das alles eher mit einem Lächeln zu nehmen, denn wenn eine Nation immer noch an einem Fußballereignis aus den 70er Jahren hängt, dann sagt das ja ohnehin genug aus über den Zustand des dortigen Fußballs.

Genauso empfinde ich auch bei den Merchandising-Artikeln, die seit einigen Monaten in Österreich zu haben sind: Bei McDonald´s gibt´s den Cordoba-Burger, es gibt T-Shirts mit der Nummer 78, Blogs und Homepages und allerlei Zeugs, mit dem der Fußball-Triumph gegen die Piefkes wieder aufgelebt wird.

Was mich daran so stört ist, dass es eben nicht nur eine Geschichte des Fußballs ist, sondern Ausdruck des Verhältnisses, das viele ÖsterreicherInnen zu ihren deutschen Nachbarn haben: “Ha, da haben wir es ihnen aber gezeigt!” Aber gut, ich bin vorbelastet, umso mehr freute ich mich über den interessanten Artikel, den ich in der ausgesprochen feinen Euro-Zeitung “Platzverweis” gelesen habe – Titel: Fuck Cordoba! Genau, lassen wir diesen Cordoba-Mist endlich in der Schublade der Geschichte verschwinden!

Déjà Vu

Noch kein Kommentar »

Fehlt bloß der Esel ;-) .

Von Anogyra über Paphos zum Aphrodite-Strand

2 Kommentare »

Weil wir am Montag so fleißig gewesen waren, entschieden wir uns für einen Ausflug, der uns möglichst oft ans Meer führen sollte. Zuvor aber machten wir noch einen Abstecher zum Olivenölmuseum nach Anogyra. Wieder einmal ein sehr hübsches und ruhiges Dorf, in dem man sanften Tourismus genießen kann:

… weiterlesen »

Schöne Prozente für Agrotouristen

1 Kommentar »

Gefälle der Weinstraßen auf Zypern: Bis zu elf – Alkoholgehalt von Commandaria: Mehr als fünfzehn. (Ein Reisebericht für DER STANDARD)

* * *

“Wie Ihnen vielleicht schon aufgefallen ist, sind unsere Weinstöcke nicht sonderlich hoch”, meint Marios Antoniades. An einem mangelt es Zypern nämlich nicht: Sonnenschein. Wasser allerdings ist knapp. Deshalb lassen zypriotische Weinbauern ihre Pflanzen niedrig wachsen, sodass sie im Vergleich zu anderen Artgenossen wie Bonsai-Weinstöcke wirken. “Unser Vorteil ist, dass wir nie vom Reblausbefall betroffen waren”, erzählt Antoniades weiter. Alt seien deshalb auch die meisten Rebsorten, von denen manche bereits seit Jahrtausenden auf der Insel gedeihen.

… weiterlesen »

Auf der zypriotischen Weinstraße

Noch kein Kommentar »

Eine zypriotische Weinstraße: Ja, sowas gibt es, und zwar gleich mehrere davon. Weil der eigentliche Auftrag an mich lautete, einen Reise-Artikel zu schreiben, der eben nicht das typische Reiseziel Zypern zum Thema hat, klang dieser Ausflug sehr verlockend. Weil außerdem Zypern nicht so wahnsinnig groß ist, haben die Karin und ich gleich mehrere dieser Straßen abgefahren. Es war ein wirklich netter Ausflug, erster Halt: Laneia.

… weiterlesen »

Tochni – Limassol: Was für ein Kontrast

Noch kein Kommentar »

Der Wechsel von Tochni nach Limassol war irgendwie heftig: Erst in einem hübschen Landhaus abseits jeglicher Hektik, dann in einem Hotel an der touristischen Strandpromenade von Limassol, die nicht umsonst “The Wall” genannt wird. Zwar hatten wir einen Blick aufs Meer, doch die Autobahn oberhalb verhinderte irgendwie, dass wir das so richtig genießen konnten. Aber statt Trübsal zu blasen machten wir uns auf in die Altstadt von Limassol, die sehr hübsch sein soll, wie ich gelesen und gehört hatte. … weiterlesen »

“Den Menschen hängt das Zypern-Problem zum Hals raus”

1 Kommentar »

Durch die Wahl von Demetris Christofias zum Präsidenten der Republik Zypern ist Bewegung in den Zypern-Konflikt gekommen. Im Interview spricht der Politikwissenschaftler Joseph S. Joseph von der University of Cyprus darüber, ob es sich nur um atmosphärische Veränderungen handelt oder ob tatsächlich eine Lösung gefunden werden könnte.


Seit der Wahl von Dimitris Christofias zum neuen Präsidenten scheint sich im Süden geradezu ein Richtungswechsel zu vollziehen. Hat dieser auch Substanz oder ist es mehr eine atmosphärische Veränderung? Nein, das ist nicht nur eine kosmetische Veränderung, sondern auch eine substanzielle: Es gibt nun auf beiden Seiten den ganz klaren Willen, die Situation zu verändern.

Auch der Vorgänger von Christofias, Tassos Papadopoulos, hat stets beteuert, er wolle eine Lösung. Was macht Sie so zuversichtlich, dass die Zeichen nun besser stehen?

Weil gerade auf Zypern viel von den handelnden Personen abhängt. Christofias und Papadopulos sind zwei grundverschiedene Charaktäre, sie haben verschiedene persönliche Qualitäten und vor allem einen völlig unterschiedlichen politischen Hintergrund.

Gerade das Zypern-Problem liegt in der Kompetenz der politischen Führer beider Seiten und nun ist Christofias am Zug und kann Politik nach seinen Vorstellungen machen.
… weiterlesen »

“In gewisser Hinsicht ist Nikosia gar nicht geteilt”

Noch kein Kommentar »

Die griechisch-zypriotische Bürgermeisterin Eleni Mavrou im derStandard.at- Interview die viel zu lange dauernde Teilung der Insel. Ein Interview für derStandard.at


Seit zwei Wochen ist der neue Grenzübergang an der Ledra Street geöffnet, der den türkischen und den griechischen Teil von Nikosia direkt verbindet. Im derStandard.at-Interview spricht die Bürgermeisterin des griechischen Teils darüber, warum eine Wiedervereinigung für die zypriotische Hauptstadt und ihre BewohnerInnen von Vorteil wäre, über die Zusammenarbeit beider Teile der Stadt und warum die Eröffnung des Übergangs an der Ledra Street so bedeutend ist. Sonja Fercher aus Nikosia.

* * *

derStandard.at: Nun finden die ersten Gespräche über die Wiedervereinigung auf der Ebene von Arbeitsgruppen statt. Wie ist die Lage in Nikosia?

Mavrou: Auf dieser Ebene wurde die Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten eigentlich nie wirklich unterbrochen, sondern die Kontakte wurden fast unmittelbar nach 1974 (als die Teilung der Insel manifestiert wurde, Anm.) wieder aufgenommen. In gewisser Hinsicht ist Nikosia gar nicht geteilt: Es begann mit dem gemeinsamen Stromnetz, dann wurden Kanäle gebaut, die durch beide Seiten führen, und schließlich hat ein bikommunales Team den Masterplan von Nikosia erarbeitet, der die Erhaltung und Restaurierung des historischen Stadtzentrums zum Thema hat. Dieses Team hat selbst in politisch schwierigen Zeiten seine Arbeit fortgesetzt.

… weiterlesen »

Ältere Einträge »