Guten Rutsch und nur das Beste für 2008

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Nun ist es also nicht mehr weit, das Jahr 2008. Das nun auslaufende Jahr war turbulent, hatte viele Höhen, denen leider auch einige Tiefen auf dem Fuße folgten – oder umgekehrt… Und es war ein Jahr, in dem das Bloggen zu meiner neuen Leidenschaft wurde, ich danke den vielen Menschen, die auf meiner Seite vorbeigeschaut haben und hie und da auch ihren Fußabdruck hinterlassen haben und wünsche alles, alles Gute fürs neue Jahr und würde mich freuen, wenn auch nächstes Jahr wieder der eine oder die andere bei mir reinschaut.

Einen schönen Sylvesterabend, auf dass es niemandem heute so gehen möge wie dem Pinguin im Clip ;-) .

Die Katze, die aus dem Hendl kam…

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Man möchte ja glauben, dass es jede Menge Katzenvideos geben sollte, schließlich sind sie immer wieder für einen Lacher zu haben. Meistens aber hat man vermutlich keine Videokamera zur Hand, weshalb es dann doch meistens die gleichen Clips sind, die sich dann in YouTube wieder finden. Den da aber kannte ich noch nicht, viel Spaß ;-) :

Im Ofen is finster

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Eigentlich ist es schon gar keine Neuigkeit mehr, denn jeden Winter stellen mein Vater und ich fest, wie wenig in einigen Tunnels auf unserer Strecke (Wien-Semmering-Murtal-Katschberg-Tauernautobahn-Weißensee) für die Beleuchtung getan wird. Wenn dann draußen so schön die Sonne scheint, ist es natürlich ohnehin schwierig, in einen dunklen Tunnel reinzufahren. Umso wichtiger dann, dass eineN die Beleuchtung drinnen sanft in die Finsternis hineinführt.

In den meisten Tunnels ist das auch recht gut gelöst, ich will hier gar keine Katastrophenstimmung verbreiten. Auch ist es sicherlich im Winter schwierig, die Strahler am Straßenrand sauber zu halten, denn der Staub, den die Autos um diese Jahreszeit mitbringen, ist natürlich beträchtlich.

Allerdings wäre es meiner Meinung nach wirklich wichtig, genau diese Strahler regelmäßig zu säubern, sind sie doch eine der wichtigsten Orientierungen. Denn auch wenn ein Tunnel Scheiflinger Ofen heißt, ist das noch lange kein Grund, dass es drinnen so finster ist wie in einem Ofen.

PS: Die Strahler sind oftmals nicht nur in Tunnels ordentlich verdreckt, sondern auch am Straßenrand… Gerade wenn´s dunkel ist, kann das aber nicht minder gefährlich sein.

Nicht nur der Porsche Cayenne ist böse ;-)

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Als ich so durch Kärnten und Salzburg fuhr, fragte ich mich angesichts der Autos, mit denen ich die Straßen teilte: Haben denn inzwischen alle einen SUV? Andauernd nämlich kreuzte ich einen Mega-BMW oder einen Touareg oder wie auch immer sie alle heißen. Wie mein Vater ganz richtig meinte: Es gibt halt schon eine gar nicht so kleine Gruppe von recht gut verdienendem MittelständlerInnen, die sich solche Autos leisten können.

Allerdings hörte ich im ARD-Presseclub vor einer Woche noch ein paar interessante Argumente, die meine Position zum nun gefallenen EU-Beschluss zur Reduktion des CO2-Ausstoßes bereichert haben. … weiterlesen »

Sonne, blauer Himmel und Spiegeleis

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Ach, wie schön war´s mal wieder am Weißensee! Zwar gab es kaum Schnee, dafür aber war es so kalt, dass der See bereits zu Weihnachten schön zugefroren ist. Allerdings war da ein bisschen verkehrte Welt. Dass der See “oberhalb der Brücke” (von unserem Haus aus gesehen, versteht sich ;-) ), also am Westufer, um diese Zeit zugefroren ist, ist eigentlich normal. Als nächstes friert dann meistens das Ostende zu, vom Ortsee weg bis zum Ronacherfels, dann die Seite gegenüber von unserem Haus, die “Schåttseitn” (auf der Karte ist der Osten oben und der Westen unten…)

Dieses Jahr aber war es anders: Während beim Ronacherfels noch offenes Wasser war, war der See am 25.12. bei uns schon zugefroren. Zwar war er bei unserem Steg noch nicht so stark, dass man drauf gehen hätte können. Aber dass der See um diese Zeit bei uns schon fast ganz zugefroren ist, das habe ich das schon sehr, sehr lang nicht mehr erlebt.

Blick in Richtung Drautal:

“Unterhalb der Brücke”, Blick in Richtung Ortsee:

Hinter den blöden Bäumen versteckt liegt unser Haus:

Auf dem Eis in der Schåttseitn:

Da noch kein Schnee auf dem Eis lag, war es Spiegeleis, unterbrochen durch ein paar Strukturen am See…

…und bedeckt mit Raureif. Darauf aber schöne Eisblumen:

Pfui, Nebel!

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Die Weihnachtsfeiertage halbwegs über die Runden gebracht machte ich mich vorgestern wieder auf den Weg nach Wien. Die Fahrt war großartig: Kaum Verkehr, die Sonne schien und der Himmel war strahlend blau – zumindest bis zum Semmering, denn danach ging´s in die Waschküche im Wiener Becken. Ganz schön frustig, wenn man weiß, dass über dieser Nebelglocke wunderbares Winterwetter ist… 

Urlaubspause

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Da sich Weihnachten in großen Schritten nähert und ich dieses Fest immer bei meiner lieben Großmutter verbringe, verabschiede ich mich jetzt in eine Urlaubspause. Denn von dort aus werde ich sicher nicht ins Internet schauen, warum auch, es gibt ja genug anderes zu sehen und zu tun, selbst wenn das Wetter nicht so schön sein sollte wie da:

Nach den Feiertagen bin ich dann wieder da, in alter Frische und mit neuen Ideen ;-) . Schöne Feiertage und bis dann!

Gratulation Kollegin!

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Maria Sterkl, eine sehr liebe Kollegin von mir, hat einen Preis gewonnen, und zwar den EU-JournalistInnenpreis “Für Vielfalt, gegen Diskriminierung”. Die prämierte Reportage: Gemeinsam alt im “Ausländerbezirk”. Gratulation an dieser Stelle!

Toller Bloggerkollege aus dem Iran

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Heute ist endlich mein Artikel über Hossein Derakhshan, einem Blogger aus dem Iran, erschienen.

Der Mann verdient Respekt, und zwar nicht nur weil er sehr mutige politische Positionen vertritt, sondern allem wegen seiner Initiative für eine Annäherung zwischen Iranern und Israelis (das Bild wurde bei seinem Besuch in Tel Aviv aufgenommen).

Link: “Editor: Myself” – Blog von Hossein Derakhshan

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Wie eine Geschichte aufgeblasen werden kann

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Gestern hat ja ein Büro auf dem Campus des Weißen Hauses gebrannt. Zufällig zappte ich gerade in CNN rein, als es gerade “Breaking News” war – und staunte nicht schlecht: Obwohl längst klar war, dass Präsident und Vizepräsident ohnehin woanders waren und auch niemand verletzt war, blieb CNN auf der Geschichte fast Ewigkeiten drauf. Viel zu sehen gab es nicht, ständig wurde das Haus aus irgendeiner anderen Richtung gezeigt, mal von einer Verkehrskamera, mal von CNN gefilmt, man sah es rauchen.

Das Spannendste an den Texten waren die Beschreibungen des Interieurs, aber auch das war irgendwann erschöpft. Ja, sogar ein General, der eigentlich zu Afghanistan etwas sagen sollte, musste als “Eisenhower-Bürogebäude”-Experte herhalten. Am witzigsten waren da noch die “Boy!”-Ausrufer eines Kommentators, der sich vor lauter Aufregung gar nicht mehr einkriegte.

Mag ja sein, dass da wertvolle Dokumente vernichtet wurden, wie manche PosterInnen schon im Forum unterm Artikel mutmaßen. Warum man sich allerdings minutenlang von den Details des Feuerwehreinsatzes berieseln lassen muss, hat sich mir nicht erschlossen. Aber picken geblieben bin ich trotzdem, wohl vor lauter Faszination, wie eine Nicht-Nachricht zu so einer großen Geschichte aufgeblasen werden kann…

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