Sommerpause – aber jetzt wirklich ;-)

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Ja, ich weiß, erst vor zwei Tagen hatte ich vor lauter Vorfreude schon die Sommerpause ausgerufen. Aber ich wollte anscheinend einfach nicht glauben, dass das Wetter wirklich nochmal so schiach werden würde.

Wie auch immer, heute habe ich frei und – wie sollte es auch anders sein ;-) – sitze wieder mal vorm Computer. Schließlich hatte ich noch ein paar Geschichten nachzuholen (zu lesen hier, hier, hier, hier, und hier

Aber der Urlaub rückt immer näher und weil ich morgen auch noch um 6 Uhr morgens arbeiten muss (eine Qual für eine Langschläferin und Nachteule wie mich…), ist es mir nun wirklich ernst :-) : Ich verabschiede mich in eine zweiwöchige Sommerpause. Ich freu mich schon unheimlich auf den See und hoffe auf schönes Wetter. Wenn nicht, dann werde ich halt von meinen letzten Sommerurlauben träumen, die ich dort verbracht habe. Hier ein paar Eindrücke:

Ach ja, das ist übrigens unser Haus:

George Tabori 1914 – 2007

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Noch eine traurige Nachricht flatterte bereits gestern ins Haus: George Tabori ist mit 93 Jahren gestorben.

Claus Peymann, der ihn nach Wien holte, zu seinem Tod: “Er war ein weiser und kindlicher Mensch, ein wunderbarer Zauberer. Jetzt er hat die Bühne verlassen.”

Links
Süddeutsche Zeitung
Der Standard
Die Zeit
Der Spiegel

Ulrich Mühe 1953 – 2007

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Was für eine traurige Nachricht: Der großartige deutsche Schauspieler Ulrich Mühe ist tot. Zum ersten Mal habe ich ihn in dem absolut heftigen Film “Funny Games” bewundert, zuletzt im absolut tollen “Leben der Anderen”.

Deutschland verliert mit Ulrich Mühe einen Schauspieler, der die dramatische Geschichte des Landes nach dem Zweiten Weltkrieges mit Teilung und Wiedervereinigung und den Mühen um ein Zusammenwachsen der beiden Teile symbolisierte.

Links
Die Zeit
Mühe träumt in der ZEIT von besserer Erziehung
Süddeutsche Zeitung

Kleine, feine Wanderung

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Ok, der Begriff Wanderung ist für den Spaziergang, den ich mit meiner Kollegin Heidi vor zwei Wochen gemacht habe, eindeutig übertrieben. Aber es war auch mehr als nur gemütlich in der Ebene herumzustiefeln, sondern eher ein Wander-Spaziergang. Gestartet sind wir an der Busstation Glanzing, dann ging´s hinauf auf den Hackenberg, dann wieder hinunter und aufs Neue hinauf auf den Neuberg. Zwischenstation haben wir dann am Häuserl am Stoa gemacht – eigentlich wollten wir da eine richtige Jause einnehmen, aber leider war Urlaubssperre…

Ausgezahlt hat sich´s aber auf jeden Fall, da hinauf zu gehen. Nicht nur wegen der wunderbaren Waldluft, sondern auch wegen der schönen Aussicht auf Wien, die man von da Oben hat. Quer durch den Wald sind wir dann wieder hinunter Richtung Salmansdorf gegangen, wo wir dann beim Heurigen bei ein paar Spritzern eingekehrt sind.

Es war ein richtig feiner Ausklang eines schönen Wochenendes. Danke, liebe Heidi, dass Du an mich gedacht hast ;-) .


Mein kleiner Frechdachs

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Er ist einfach mein süßer Schatz, auch wenn er mich hin und wieder in Atem hält. Das Lustige ist ja, dass Nino anders als seine Geschwister anfangs fast eine Spur zu brav war. Immer wieder erzählte mir meine Kollegin Sigrid, die zugleich das “Frau´chen” von Ninos Mama und seinem Bruder ist, immer wieder von den neuesten Schandtaten des Bruders. Noch dazu schien auch Ninos Mutter ihre ganze gute Erziehung über Bord geworfen zu haben und kletterte auch mal auf den Esstisch, den sie bis dahin mehr oder weniger brav gemieden hatte. Damals klopfte ich noch auf Holz, denn Nino hatte mir damals immerhin noch nichts kaputt gemacht.

Inzwischen hat sich das verändert: Inzwischen hat er schon zwei Blumentöpfe, einige Flaschen und eine Tasse auf dem Gewissen – und macht sich neuerdings auch an meine heißgeliebten Hibisküsse ran. Mal ganz abgesehen von seinem Fluchtversuch

Nicht einmal die Hitze, die auch mich ziemlich dahin gerafft hat, konnte seinen Eifer bremsen. Nur selten war er in seiner Lieblingsposition anzutreffen (siehe Bild), meistens jagte er durch die Wohnung, maunzte wie ein Irrer oder vergnügte sich damit, abwechselnd den Couch- und den Küchentisch zu erklimmen – Verbotszone für den Guten, und das weiß er auch ganz genau.

Was er mir bislang kaputt gemacht hat, schmerzt nicht so sehr, und auch der umgekippte Hibiskus hat sich inzwischen wieder erholt. Und ganz ehrlich: Einen ganz braven Kater, das wär auch irgendwie fad. Nichts desto trotz klopfe ich nochmal ganz fest auf Holz, denn wer weiß, auf was für Ideen er noch kommt… ;-)

Cooles Mitbringsel aus Hamburg

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Bernhard ist nicht nur einer der Chefs meines Stammlokals “Morgenstern”, er ist auch Biologe. Für seine Diplomarbeit war er kürzlich im hohen Norden, genauer gesagt auf Sylt. “Soll ich Dir zeigen, was ich aus Hamburg mitgebracht habe?”, fragte er mich, kurz nachdem er zurückgekommen war. Mit meinem Tipp “Ein St. Pauli T-Shirt” lag ich zwar knapp daneben, aber was er stattdessen mitgebracht hat, ist auch eindeutig cooler:

Sommerpause

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Weil ich zu nix mehr komme, habe ich nun beschlossen, nun doch eine Sommerpause in meinem Blog auszurufen. Am Freitag heißts für mich und meinen kleinen Quietschkratz Nino “Ab nach Kärnten” und bis dahin ist noch Einiges zu tun. Bis dahin bin ich noch in Geschäften, beim Text-Schreiben für die Arbeit und bei Urlaubsvorbereitungen anzutreffen – und ab Samstag hoffentlich in diesem See drinne ;-)

Ich wünsche allen eine schöne Zeit und bis Mitte August wieder.


Karibisch geflucht

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Seufz, bei den Temperaturen würde ich mir schon sehr wünschen, in der Karibik zu sein und mich ins Meer stürzen zu können. Ich gebe zu, es war schon ein wenig paradox, bei dem schönen Wetter ins Kino gehen zu wollen. Aber erstens läuft “Fluch der Karibik – Am Ende der Welt” ja nun schon recht lange. Zweitens habe ich mir mit Filmkritikerin Sternfahrerin erst kürzlich vereinbart, dass wir uns den Film gemeinsam ansehen, und damit sollte man dann nicht allzu lange warten. (Sorry Steini, die Sigi war einfach schneller…)

Letztlich aber war es gar keine schlechte Entscheidung, denn im Kinosaal war es fein kühl! Ja, und der Film ist einfach wirklich eine nette Unterhaltung! Zwar waren Sternfahrerin und ich uns einig, dass der erste Teil eindeutig der Beste ist. Schon den zweiten fand ich eher mühsam, und dritte hat echt seine Längen – sowohl bei den komischen Einlagen des haluzinierenden Sparrow, als auch bei den Action-Szenen. Aber ich hab mich wirklich gut unterhalten – und immerhin kriegt man nen hübschen Mann zu sehen ;-) – bzw. was heißt einen? Natürlich zwei, Johnny Depp fand ich immer schon großartig…

PS: Ich weiß, am paradoxesten ist es, bei dem schönen Wetter zu bloggen. Aber jetzt heißt´s für mich eh Aufbruch.

Blaue Schuhe und Bücherglück

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Ich gebe es ja zu, ich bin eine ziemliche Schuhfetischistin. Zwar nicht so wie meine von der Sigi zärtlich “Bauchträgerin” genannte Freundin Dagmar, die zu schlagen bei Schuhen eine ordentliche Herausforderung wäre. Aber dennoch, auch ich hab es schon auf einige Paar Schuhe gebracht. Allein von meinem Aufenthalt im Schuh-Wunderland Spanien habe ich vier Paar mitgebracht – aber wer kann schon widerstehen, wenn es schon “secundas rebajas”, also schon den Abverkauf vom Abverkauf gibt :-) ?

Mit den beiden teile ich aber noch eine andere Leidenschaft: Büchersammeln. War Spanien für mich die Schuhfalle, so war London die der Bücher, insgesamt habe ich glaube ich acht heimgeschleppt. Sind ja auch so billig, 6 Pfund 99, meine Güte. Hmmm, wie viel sind das noch mal in Euro? Egal ;-) Aber dann noch drei zum Preis von drei? Da musste ich einfach zuschlagen…

Das Praktische bei Schuhen ist, dass man sie nur anziehen muss. Bücher hingegen muss man lesen, und das dauert manchmal einfach länger. Und so kam ich erst jetzt dazu, ein weiteres Mitbringsel aus London zu lesen: “Blue Shoes and Happiness” von Alexander McCall Smith.

Es ist ein Krimi, der in Botswana spielt, was allein schon meine Neugier geweckt hat. Noch dazu aber sind die Hauptdarstellerinnen zwei Frauen von der NO1. Ladies´ Detective Agency, Mma. Ramotswe (Chefin) und Mma. Makutsi. Zwar fand ich es etwas seltsam, dass die Geschichte von nem Mann geschrieben wurde, und noch dazu von einem Schotten – aber na ja: Erst lesen, dann urteilen.

Für eine begeisterte Krimileserin wie mich war das Buch anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig, einen Krimi im herkömmlichen Sinn darf man sich nicht erwarten. Aber es zahlt sich durchaus aus, sich auf die größeren und kleineren Abenteuer der beiden Frauen, ihrer KlientInnen und den Männern, die den beiden Detektivinnen zuarbeiten, einzulassen. Sehr nett beschrieben sind auch die Geschlechtermissverständnisse, die es nun einmal auch dort gibt.

Den Inhalt zusammenzufassen ist nahezu unmöglich, da es gleich mehrere Geschichten gibt, mit denen sich Mma. Ramotswe beschäftigen muss. Nur so viel: Die Geschichte ist sehr liebevoll geschrieben, eine richtig feine Sommerlektüre.


Jucheissa

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Es gibt für mich mehrere Gründe zum Feiern: Mein heißgeliebter Apfel ist wieder da, das Netzteil war hin, ist wieder repariert. Das beste daran: Keine Daten und vor allem Fotos sind verloren gegangen, und außerdem deckt die Versicherung den Schaden ab. Ab nun kann ich also wieder ungehemmt schreiben und vor allem auch Fotos zu meinen Beiträgen dazu geben.

Der zweite Grund ist da draußen: Der strahlend blaue Himmel, der nur darauf wartet, dass ich mich endlich aus meinen vier Wänden rausbegebe und mich ihm anvertraue :-) . Freu ich mich, dass wieder Sommer ist!!! Wobei ich ja offen zugebe: Die Abkühlung hat mich jetzt auch nicht so gestört, immerhin ist so meine Wohnung auf 23 Grad wieder runtergekühlt. Nichts desto trotz: Sonne und blauer Himmel ist immer noch das schönste. Also nix wie raus!

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