Mist!

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…Hans Rauscher hat ein Interview mit Tariq Ramadan bekommen. Tja, so geht´s halt manchmal: Hätte der gute Mann vergangene Woche nicht so lang gelabert, wär sich auch für mich ein Interview ausgegangen.

Ich sage es lieber gleich: Geheuer ist mir der Mann ja nicht. Bei der Tagung “Islam in Europa”, die vergangene Woche von der Diplomatischen Akademie versanstaltet wurde, hielt der umstrittene Islamwissenschaftler mehr eine Predigt denn einen wissenschaftlichen Vortrag.

Vieles von dem, was er sagt, ist natürlich richtig, etwa wenn er von der Überheblichkeit spricht, mit der viele im Westen dem Islam begegnen. Und dass viele noch nicht verstanden hätten, dass Muslime bereits in Europa leben, es also keineswegs mehr Thema sein kann, ob man dies nun will oder nicht: Es ist einfach eine Tatsache. Begrüßenswert finde ich auch seine Aufrufe an Muslime in Europa, sich für die Gesellschaft zu interessieren, in der sie leben, ja mehr als das: Sich einzubringen und selbst mitzugestalten.

Vielleicht liegt es ja nur daran, dass ich nur wenig damit anfangen kann, wenn junge Menschen sich der Religion zuwenden – und zwar auch, wenn sich tausende in Köln versammeln, um dem Papst zuzujubeln. Aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Ramadans Kritiker Recht haben. Er selbst stellte sich auf der Tagung der Kritik nicht, die auch dort immer wieder an ihm geäußert wurde, denn nach dem Vortrag verließ er das Podium gleich wieder – er hatte einen engen Zeitplan, das hatte mir die Pressesprecherin der Diplomatischen Akademie bereits vorher mit dem Hinweis angekündigt, dass es für meinen Interviewwunsch sehr eng werden würde.

Schade, ich hätte mir gerne ein eigenes Bild von diesem Mann gemacht, der als “Wolf im Schafspelz” oder “Trojanisches Pferd des Islamismus” bezeichnet wird – und zugleich von jungen Muslimen geradezu als Idol verehrt wird.

Weitere Artikel zu Ramadans Auftritt in Wien:

Die Presse: “Der Mann mit den vielen Gesichtern”

Islam in Europa: Kritik an deutschem “Skandal”-Urteil

Seine Homepage:

www.tariqramadan.com

Rollentausch

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Heute hatte ich eine eigentümliche Erfahrung: Ich war als Journalistin geladen, um über das Thema “über Rassismus schreiben” Rede und Antwort zu stehen. Ein Rollentausch, bin ich doch sonst immer diejenige, die Fragen stellt. Aber ich denke, dass es ganz lehrreich sein kann, genau einen solchen Rollentausch zu wagen. Und genau so war es: Denn selten genug kommt man in die Situation sich für die Arbeit rechtfertigen zu müssen, in der frau als Journalistin Tag für Tag steckt.

Natürlich, wir müssen uns rechtfertigen: Vor den KollegInnen, den ChefInnen, gegenüber unseren LeserInnen. Nur wie oft gerät JournalistIn in Rechtfertigungszwang? Ja, natürlich wird uns immer wieder vorgeworfen, diese oder jene Position einzunehmen, bei derStandard.at ist es entweder jene einer Vorfeldorganisation der SPÖ oder der Grünen. Gut, damit muss Standard-RedakteurIn wohl ebenso leben wie die KollegInnen aus anderen Medien.

Spannend aber fand ich heute vor allem einen Aspekt: Wenn frau über Rassismus schreibt, so gibt es zig-Dinge, derer sie/er sich bewusst sein sollte, eben weil es ein emotionales Thema ist und weil die Gefahr groß scheint, sich mit den Opfern, also mit einer Seite, zu identifizieren. Das ist natürlich ein berechtigtes Argument, und ich müsste lügen, wenn ich mir dessen nicht selbst bewusst wäre, dass mich Rassismus emotionalisiert. Sich dessen bewusst zu sein aber ist aus meiner Sicht einer der besten Wege, um sensibel mit dem Thema umzugehen und um Ausgewogenheit bemüht zu sein.

Lustig aber finde ich, und das fiel mir leider erst nach dem Gespräch ein, dass diese Frage offenbar nur jenen JournalistInnen gestellt wird – oder als Frage auftaucht -, die mit Themen wie Rassismus zu tun haben, oder auch Sexismus oder was es so an Vorurteilen (leider) gibt. Bei so vielen etablierten JournalistInnen wird es einfach als gegeben angenommen, dass sie diesem oder jenem politischen Lager angehören. Ihren Ruf schmälert dies keineswegs, oder nur im “gegnerischen” Lager.

Schade eigentlich, denn würden viel mehr JournalistInnen so offensiv zur Rechenschaft gezogen wie jene, die sich mit so genannten gesellschaftlichen “Randthemen” auseinandersetzen, wäre dies ein Gewinn. Denn es gibt eine Aufgabe der Presse, die ich für geradezu essentiell halte, nämlich sich selbst immer wieder zu hinterfragen. Denn nur dann kann die Presse ihre eigentliche Aufgabe erfüllen, an die ich aus tiefstem Herzen glaube: Die Gesellschaft zu hinterfragen. Kritik darf nicht bei den anderen anfangen, nein, sie muss bei einer/-m selbst beginnen!

Entkaterung

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Die Tierärztin hatte mir ja bereits angekündigt, ich würde es am Geruch merken, dass mein Katerchen Nino kastriert werden muss. Ich roch es – und wie! Zum Glück hat er mir nicht allzu viel angepinkelt, das wirklich wertvoll wäre. Ja, er war dabei sogar richtig rücksichtsvoll: Meine Badezimmerteppiche wurden Opfer seines Harndrangs, aber die sind von Ikea, also billig, und außerdem waschbar, ebenso mein Vorzimmerteppich, von Hofer, also auch billig. Den schönen von meiner Oma selbst geknüpften Teppich ließ er dankenswerter Weise ebenso in Ruhe wie den Gabbeh-Teppich, den mir eben jene Oma finanziert hat. Lediglich über meinen Flugkoffer ärgere ich mich sehr, denn der war wirklicht teuer – und hat vor allem schon einige wichtige Reisen mit mir mitgemacht.

Aber was soll´s? Kater kann ja nichts dafür, und er hat mir bislang eigentlich nichts kaputt gemacht – wenn das nicht fast schon unheimlich ist?

Heute auf alle Fälle war es dann so weit: Es stand die Kastration an. Mein armes Mäuschen, ich bin richtig erschrocken, als er schon in Narkose von der Tierärztin aus seinem Korb gehoben wurde und so völlig reglos war. Aber zum Glück ging alles gut – und ich hoffe, er verzeiht mir, dass ich bei der eigentlichen OP nicht anwesend war.

Zu Hause angekommen war er denn auch noch recht fertig, hatte zwar Hunger, konnte aber vor lauter Erschöpfung fast nichts essen. Ich habe ihm ein kuscheliges Eckchen hergerichtet, ihn dann mit so Katzen-Stangen gefüttert (auf die fährt er ohnehin total ab) und schon nach eineinhalb Stunden versuchte er wieder seinen Kletterbaum hinaufzukraxeln, was ihm noch eine halbe Stunde später dann auch wieder ohne Probleme gelang, und am späten Nachmittag versuchte er sich dann an meinem Bügelbrett (tsts, eigentlich ein verbotener Ort für Katerchen, aber angesichts der Umstände drück ich da doch ein Auge zu ;-) ).

Abends war er dann wieder so weit hergestellt, dass er schon wieder mit vollem Elan seinem Lieblingsspielzeug nachjagte: Filter für gewuzzelte Zigaretten. Also haben wir auch dieses Abenteuer gut hinter uns gebracht, und morgen steht dann die wieder die nächste (alte) Patientin an, nämlich ich: Zaaaahnwehhhh!

Aber auch da bin ich zuversichtlich, dass sich bald wieder alles einrenkt, denn ich bin eben im Moment in Behandlung. Ich bekomme nämlich eine Brücke, und so unangenehm der Zahnschmerz ist, so beruhigend ist es doch zu wissen, dass es nicht von einem neu befallenen Zahn kommt, sondern wohl von jenem Zahn, der mir in der letzten Behandlung zugeschliffen wurde. Zumindest hoffe ich, dass es sich so verhält…

Per Krankenhausserie zur Genesung

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Es ist nie angenehm, wegen so blöden Bazillen oder Viren oder was auch immer ans Bett gefesselt zu sein. Wichtig ist dabei vor allem ein gutes Unterhaltungsprogramm, das eine aufmuntert, wenn sie da so vor sich hin liegt. Mich rettete vergangene Woche Grey´s Anatomy.

Irgendwie ist es paradox, sich eine Krankenhausserie anzusehen, wenn man selbst krank ist. Vielleicht liegt es daran, dass es sich immer besser anfühlt, wenn frau nur Fieber hat, während anderen nur per Operation zu helfen ist. Dazu kommt aber auch, dass ich die Serie einfach heiß liebe. Vor allem finde ich sie einfach unglaublich witzig, dann kann ich mich selbst bei den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens wieder finden, mit den Liebeskummer leidenden mitweinen, und mich an den sympathischen und hübschen Männern wie Frauen ergötzen. Und da ich das alles auf DVD hab, konnte ich ruhigen Gewissens immer wieder wegpennen, ohne dass ich Sorge haben musste, etwas zu versäumen.

Am dritten Tag der Krankheit und mehreren Stunden Grey´s Anatomy fühlte ich mich am Freitagabend dann selbst auch wieder gesund. Kein Grund allerdings, mit dem Serien-Sehen aufzuhören, denn die Geschichten aus dem Seattle Grace Hospital machen auch dann Spaß, wenn frau wieder gesund ist – UND es draußen zum Beispiel fürchterlich schiach ist ;-) .

Tower-Bridge, Themse und Sonnenschein

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Seufz, wie schön ist London, wenn die Sonne scheint. Dem Rat meines Gastgebers Axel folgend, nahm ich die führerlose Schnellbahn DLR in Richtung Grenwich, um dann mit dem Boot wieder Richtung Westminister zurück zu fahren. Auf dem Deck war es großartig, wenn auch saukalt. Und so versäumte ich den laut Besatzung schönsten Blick auf die St. Paul´s Cathedral, weil ich mich da gerade unter Deck aufwärmte. Aber ich hatte dennoch einige sehr nette Ausblicke.

Die neuen Docklands:

Der Klassiker:

Das Aquarium, und angeschnitten das London Eye:

Wieder an Land, und zum Glück auch noch in der Sonne:

Hundewagen

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Chelsea ist einer der Snob-Bezirke von London, die Mieten liegen zwischen 300 und 1500 Pfund wöchentlich (!) und vor den Häusern stehen nur Autos herum, die mindestens ein teurer Mini sind, ein SUV oder eben ein Jaguar. Dass in so einer Umgebung auch einiges an Verrücktheiten anzutreffen sein wird, so sie nur mit teurem Geld zu kaufen sind, das war wenig überraschend. Nichts desto trotz staunte ich nicht schlecht, als ich eine Dame überholte, die ihren Hunde Gassi führte, einen an der Leine und den anderen in einem – ja, es muss wohl sowas sein: einem Kinderwagen für Hunde.

Book-lag

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Seit mehr als einer Woche bin ich nun schon wieder aus London zurückgekehrt, doch einen normalen Tagesrhytmus habe ich nach wie vor nicht. “Schuld” daran ist Karin Slaughter, deren viertes Buch “Indelible” ich mir noch gschwind vor dem Abflug gekauft habe – und dann auch gleich verschlungen habe.

An gleich schlafen gehen war für mich nämlich am Montagabend ohnehin nicht zu denken, denn ich war erst um halb ein Uhr in Wien angekommen und noch voll mit Gedanken an London. Was gibt´s da besseres als ein Buch, in das man versinken kann? Da ich so oder so eine notorische Schlaflose bin, haben mich hier schon einige Bücher vor zu viel Herumwälzereien im Bett bewahrt, als gute Medizin haben sich hier zuletzt auch Dan Brown oder aber Henning Mankell erwiesen.

Einmal auf diese nächtlichen Lesereien eingelassen, und nach wie vor nicht wieder entkommen. Denn das Slaughter-Buch ausgelesen, kam gleich das nächste aus meiner Sammlung an Büchern dran, die ich mir aus London mitgebracht hatte: The Good German, auch ein sehr spannendes Buch. Und so fürchte ich, dass mir dieser Book-lag erhalten bleiben wird, aber immerhin habe ich es heute geschafft, mal trotz freien Tags früh aufzustehen, was die Chancen steigert, dass mir die Augen früher zufallen als bisher. Denn tagsüber immer totmüde zu sein, das ist schon ganz schön mühsam. Nichts desto trotz: Was gibt es schöneres als bis in die frühen Morgenstunden mit einem guten Buch zu verbringen?

Aufgelesen: Sehr herzige Tierfotos

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Bin gerade im Netz über diese sehr nette Sammlung süßer Tierfotos gestolpert, das da macht auch Nino ganz gern ;-) :


Nur jetzt grad, da schläft er, so dass ich in Ruhe tippen kann.

“Türkisches Militär jetzt am Zug”

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Zyperns Botschafter Korneliou im derStandard.at- Gespräch: Abriss der Mauer ein “Zeichen des guten Willens”

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Mit dem Schritt, die Mauer an der Ledras Street abzureißen, hat die Regierung der Republik Zypern viele überrascht. Schließlich dauert der Konflikt um den Grenzübergang in einer der wichtigsten Einkaufsstraßen der Hauptstadt Nikosia nun schon mehr als ein Jahr.

Forderung nach Entmilitarisierung bekräftigt

“Es ist ein Zeichen des guten Willens”, erklärt Kornelios Korneliou, Botschafter der Republik Zypern in Wien, im derStandard.at-Gespräch. Wie schon bisher pocht die zypriotische Regierung weiterhin darauf, dass der Übergang erst dann tatsächlich geöffnet werden kann, wenn auch das türkische Militär abgezogen ist. “Erste Priorität ist die Sicherheit der Bürger, ohne Entfernung des Militärs kann diese nicht gewährleistet werden”, rechtfertigt der Botschafter die Haltung seiner Regierung und spielt den Ball zurück an das türkische Militär.

“Die Mauer ist jetzt weg, aber das Militär ist noch da”, beharrt Korneliou. Für die griechischen Zyprioten seien in diesem Zusammenhang zwei Alternativen vorstellbar, erklärt der Botschafter: Eine 100 Meter breite entmilitarisiserte Zone oder gleich der Abzug aller Truppen aus dem Zentrum der Hauptstadt.

Auf Seiten der türkischen Zyprioten hat man den Schritt der Regierung Papadopoulos begrüßt. Premier Ferdi Sabit Soyer sprach im türkisch- zypriotischen Rundfunk von einer “sehr positiven Entwicklung”. Erst kürzlich hatte der Präsident der international nicht anerkannten “Türkischen Republik Nordzypern”, Mehmet Ali Talat, veranlasst, die auf türkischer Seite errichtete Fußgängerbrücke an der Lidra Street abzureißen.

An eben dieser Brücke war ein Konflikt zwischen beiden Seiten entbrannt, denn der Süden unterstellte der Regierung im Norden, das Bauwerk auf Druck des türkischen Militärs errichtet zu haben. Der Vorwurf: Sie diene nur dem Zweck, dass das türkische Militär unter der Brücke auch weiterhin seine Patrouillen fortsetzen könne.

Respekt und Toleranz geht ganz Österreich etwas an

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In Feldbach fehlte einmal nicht der politische Wille, die Bilanz der Projektwoche “8ung für alle” sollte sich auch die Regierung zum Vorbild nehmen. (Ein Komment@r für derStandard.at)


Zur Regionalentwicklung gehöre auch die Lebenskompetenz und da habe die Projektwoche “8ung für alle” genau hineingepasst. So einfach und erstaunlich zugleich lautet die Erklärung von Josef Ober, warum sein Verein “Steirisches Vulkanland” die Idee von Initiatorin Cornelia Schweiner unterstützte.Dass zur Lebenskompetenz auch der Umgang mit so genannten Randgruppen gehört, ist keine Entdeckung der FeldbacherInnen. Nur zeigt das gesellschaftliche Umfeld in eine andere Richtung: “Zuwanderung Nein!”, ruft die politische Mehrheit. Das Wort Integration ist zwar in aller Munde, diesem Bekenntnis lässt die Politik nur allzu selten Taten folgen. Im Regierungsprogramm der Großen Koalition ist der Slogan zwar auch enthalten, er bleibt aber mangels konkreter Maßnahmen pures Bekenntnis (siehe “Integration? Vielleicht beim nächsten Mal”).

Umso spannender ist das, was im Bezirk Feldbach auf die Beine gestellt wurde. Denn die Projektwoche zeigte vor allem eins: Was ein bisschen politischer Wille alles bewirken kann. Letztlich scheitern nämlich viele dringend nötige Maßnahmen daran, dass die jeweiligen Parteien Angst davor haben, WählerInnen möglicherweise zu vergraulen.

Feldbach hat sich getraut, ein mutmaßlich “heißes Eisen” anzugreifen und die rege Teilnahme gibt den OrganisatorInnen recht. Die Veranstaltungen selbst zeigten, dass es schlichtweg ein enormes Bedürfnis gibt, sich mit dem Thema Integration von MigrantInnen auseinander zu setzen. Sichtbarstes Beispiel dafür war die Podiumsdiskussion zur Halbzeit der Projektwoche: Voller Saal und drei Stunden Diskussion. Oft ist immerhin ein Anfang gemacht, wenn Diskussionen entfacht und die Menschen zusammengebracht werden.

Nun liegt es an den Verantwortlichen, aber auch an den FelbacherInnen selbst, den Diskussionsprozess weiter zu tragen und Erkenntnisse in Maßnahmen einfließen zu lassen. In den nächsten Monaten und Jahren wird sich zeigen, wie ernst es die dortige Politik mit ihrem Bekenntnis meint, es nicht bei der einen Projektwoche belassen zu wollen.

Die Regierung sollte sich das ebenso zum Vorbild nehmen wie so mancheR Landes- und KommunalpolitikerIn. Denn Lebenskompetenz und damit die Bekämpfung von Ausgrenzung von Menschen, denen von der Gesellschaft das Etikett “anders” umgehängt wird, geht auch den Rest von Österreich etwas an. (Sonja Fercher/derStandard.at, 10.3.2007)

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